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Axel Springer-Aktie: Das Unternehmen wandelt sich zum Content-Provider 14.05.2012
Heibel-Ticker
Berlin (www.aktiencheck.de) - Die Experten von "Heibel-Ticker" nehmen die Axel Springer-Aktie (ISIN DE0005501357 / WKN 550135) unter die Lupe.
Das Verlagshaus wandle sich zum Content-Provider. Während das traditionelle Verlagsgeschäft mit Printmedien gegen rückläufige Absatzzahlen kämpfe, würden die Umsätze im Online-Bereich des Unternehmens in die Höhe schießen. Der Umsatz mit Werbung sei hier vorgeprescht und werde bereits zur Hälfte Online erwirtschaftet. Erhöhte Abogebühren für Printmedien sowie eine zögerliche Akzeptant von "Paid Content", dem Pendant für Abogebühren im Internet, würden dazu führen, dass die alte Cashcow Investitionen in die neuen Medien finanzieren müsse.
Unter dem Strich sei Axel Springer auf einem soliden Transferweg vom Verlagshaus zum Content-Provider. Im abgelaufenen Quartal sei der Absatz bei Printmedien um 7% zurückgegangen, die Werbeeinnahmen seien um 5% gesunken. Durch die gestiegenen Abopreise und durch diverse Sonderaktionen habe dennoch ein Umsatzplus von 1,5% erwirtschaftet werden können. Zudem werde im Printbereich kräftig gespart, sodass der Gewinn gar um 3,6% angewachsen sei.
Der Online-Umsatz sei um 30,1% angewachsen, besonders die Werbung sei um 31,4% gesprungen, während der Paid-Content um 24,6% angestiegen sei. Insgesamt werde inzwischen schon ein Drittel des Konzernumsatzes Online erwirtschaftet, bei den Werbeeinnahmen sei es bereits über die Hälfte. Der Gewinn sei um 81,8% angesprungen.
Axel Springer habe kürzlich für seinen Online-Auftritt der Bild-Zeitung Lizenzrechte an der Fußball Bundesliga erworben. So sei absehbar, dass die Werbeerlöse weiter sprudeln würden. Für den Bereich Paid-Content würden jedoch noch neue Konzepte getestet. Ob über iTunes, über Abos oder im Einzelkauf, es werde ein Mix aus verschiedenen Angeboten geben.
Für das laufende Jahr sei Vorstandschef Mathias Döpfner zuversichtlich, er erwarte ein Umsatzwachstum im einstelligen Bereich und ein kleines Ergebniswachstum, sofern die Konjunktur nicht einbreche.
Neben den Online-Auftritten von Welt.de und Bild.de erweitere das Unternehmen die Online-Präsenz durch reine Internet-Angebote wie Immonet und SeLoger, Stepstone und Totaljobs sowie Finanzen.net. Dank der soliden Bilanz könne Axel Springer das Ziel von weiteren Zukäufen im laufenden Jahr umsetzen.
Mit einer Dividendenrendite von 5,2% und einem KGV von 11 bei einem hohen einstelligen Umsatzwachstum sei das Bewertungsniveau in Augen der Experten in Ordnung. Der Enterprisevalue im Verhältnis zum Gewinn (EBIT) stehe bei knapp 10, was ebenfalls fair bewertet sei. Der Konzern sei im Umbruch, der Umbruch werde aber gut gemanagt.
Wir halten die Strategie für erfolgsversprechend und dem Aktionär wird die Umbruchzeit durch eine hohe Dividende versüßt, so die Experten von "Heibel-Ticker" zur Axel Springer-Aktie. (Ausgabe 19 vom 11.05.2012) (14.05.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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